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Gemeinsam ist allen eine schwere Lungenerkrankung, die mit anderen konservativen Maßnahmen nicht ausreichend behandelbar ist, zunehmende O2-Pflichtigkeit, schwere Atemnot und als Folge eingeschränkte Lebensqualität. Die sich verschlechternde Lungenkrankheit kann zu lebensbedrohlichen Zuständen und ohne Transplantation auch zum Tod führen. Grundvoraussetzung ist eine mit einer Transplantation behandelbare Lungenerkrankung, weitestgehende Gesundheit aller anderen Organsysteme und die Fähigkeit sich gemeinsam sowohl einer intensiven Vorbereitung als auch einer anspruchsvollen Nachbehandlung zu unterziehen. Nur wenn Patient und behandelnde Ärzte gemeinsam arbeiten, wird eine Transplantation erfolgreich sein. GRUNDKRANKHEITEN, DIE MIT EINER LUNGENTRANSPLANTATION BEHANDELT WERDEN: Lungen-/Bronchialerkrankungen: Chron. obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) Lungenemphysem Alpha-1-Proteinasenmangel-Emphysem (vererbte Form) Schweres Asthma bronchiale Bronchiektasien Zystische Fibrose (Mucoviscidose) Lungengerüsterkrankungen (Interstitielle Lungenerkrankungen) Idiopathische Lungenfibrosen (fibrosierende Alveolitis) exogen allergische Alveolitis, Sarkoidose, Lymphangioleiomyomatose Histiozytosis X Lungengefäßerkrankungen Idiopathische Pulmonalarterielle Hypertension (iPAH, PPH) Pulmonales veno-occlusive disease Lungenhochdruckerkrankungen bei angeborenen Herzerkrankungen mit Scheidewanddefekten (ASD, VSD) Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTEPH) Andere Lungenerkrankungen Bronchiolo-alveoläres Carcinom Krankheiten, die eine Lungentransplantation unmöglich machen Schwere Erkrankungen lebenswichtiger Organe (Herz, Niere, Leber). Bösartige Krebserkrankungen. Systemische Infektionserkrankung (Hepatitis, HIV, Tbc. u.a.). Sehr schlechter Allgemeinzustand Extreme Fettleibigkeit Unfähigkeit der Medikamenteneinnahme, fehlende Patientenmitarbeit, fehlende Angehörigenmitarbeit. Suchterkrankungen (Alkohol, zwingende Nikotinkarenz seit mindestens 6 Monaten)
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Landeskrankenhaus
Natters Universitätsklinik Innsbruck |